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WLV-Personalien

Uwe Martin / 05. Dezember 2017

Marc Reuther trägt auch im EM-Sommer das WLV-Trikot

Nach dem Ende der Wechselfrist am 30. November sind beim Wiesbadener Leichtathletik-Verein (WLV) die Weichen für das EM-Jahr 2018 gestellt.

Die wichtigste Botschaft nach intensiven Gesprächswochen lautet: Marc Reuther, bester deutscher 800-Meter-Läufer und Teilnehmer an den Weltmeisterschaften in London, startet auch in der nächsten Saison für den WLV. „Es war der Wunsch von Marc und des Klubs, gemeinsam mit der Wiesbadener Sportförderung ein attraktives Paket zu schnüren und so den Verbleib in seiner Heimatstadt zu realisieren.

 

Wir wünschen ihm auf dem Weg zur Heim-EM in Berlin und natürlich bei den Titelkämpfen den größtmöglichen Erfolg“, sagt WLV-Sportwart Peter Rouhi. Der 21-jährige Reuther hatte sich im zurückliegenden Sommer über die zwei Stadionrunden auf 1:45,22 Minuten verbessert, sich damit für die WM qualifiziert und bei den U23-Europameisterschaften die Bronzemedaille gewonnen. Der Schützling von Mittelstrecken-Bundestrainer Georg Schmidt (Niedernhausen) ließ es sich am vergangenen Freitagabend übrigens nicht nehmen, beim großen WLV-Adventssportfest in der Wettiner Halle mit dem jüngsten Wiesbadener Nachwuchs in einer Staffel zu laufen.

 

Ein weiteres Jahr im blau-weißen WLV-Trikot am Start sind zudem die 20-jährigen Mittelstreckler Dennis Biederbick und Marvin Heinrich. Auch sie werden von Schmidt trainiert. „Das deutliche Bekenntnis von Dennis und Marvin freut uns und verdeutlicht die Attraktivität des Standorts Wiesbaden“, sagt Rouhi. Biederbick gehört über 800 Meter zur deutschen Spitzenklasse (Platz acht in der DLV-Jahresbestenliste/1:47,78 Minuten), Heinrich über 1.500 Meter (Platz 10 mit 3:43,39 Minuten).

Neu im Wiesbadener Leichtathletik-Verein sind zwei Weitspringer mit nationalen Ambitionen: Lennart Genz wechselte vom TSV Eintracht Stadtallendorf (Vogelsbergkreis) in die hessische Landeshauptstadt, Tobias Marek vom Königsteiner LV. Der U20-Athlet Genz sprang im vergangenen Sommer 7,14 Meter weit (DLV-Platz 18), Marek in der Nachwuchsklasse U18 genau sieben Meter (DLV-Platz 11). Beide trainieren schon seit einigen Wochen bei Landestrainer Peter Rouhi in Wiesbaden und vergrößern das Spektrum mit hoffnungsvollen WLV-Nachwuchstalenten. Dazu gehören auch Hawa Jalloh (deutsche W14-Siebenkampfmeisterin), Moritz Mainka (U16-DM-Dritter über 80 Meter Hürden), Niklas Krämer (DM-Dritter über 2.000 Meter Hindernis/U18), sowie Anissa Tammaoui, Fünfte der deutschen Hallenmeisterschaften im U18-Fünfkampf.

 

Vom WLV verabschiedet und sich dem Sprintteam Wetzlar angeschlossen hat sich die Sprintgruppe um Trainer David Corell mit dem deutschen 100-Meter-Vizemeister Michael Pohl an der Spitze.

 

Eine andere Personalie kam überraschend: Der Vorsitzende Rainer Welteke, im Amt gewesen seit März 2017, hat aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung erklärt. Gespräche mit möglichen Nachfolgern sollen bis zum Jahresende stattfinden. 

 

Gruppenfoto Tops klein

Das Foto zeigt von links nach rechts:

Tobias Marek, Moritz Mainka, Dennis Biederbick, Anissa Tammaoui, Marc Reuther, Hawa Jalloh, Marvin Heinrich, Niklas Krämer und Lennart Genz.

 

 

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