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WLV-Athleten bei Nationalen Meetings

Uwe Martin / 05. Juni 2017

Reuther läuft 1:46,94 Minuten, Pohl 10,62 Sekunden

Marc Reuther hat bei der Lauf-Gala im südhessischen Pfungstadt sein angestrebtes Wettkampfziel klar verpasst. Am Pfingstsamstag lief der 20-Jährige WLV-Mittelstreckler, im vergangenen Jahr bester deutscher 800-Meter-Läufer in 1:46,19 Minuten, auf Platz drei hinter dem Australier Peter Bol (1:46,08) sowie dem deutschen U23-Meister Christop Kessler (LG Region Karlsruhe/1:46,17). Die Zeit von Reuther: 1:46,94 Minuten. 42 Hundertstel schneller als eine Woche zuvor in Weinheim - aber nicht wirklich zufriedenstellend. Die angepeilte WM-Norm von 1:45,90 Minuten blieb außer Reichweite.  „Mir fehlen noch ein oder zwei Rennen“, sagte Reuther. Und sein Heimtrainer Georg Schmidt meinte: „Wir sind noch am überlegen, woran es gelegen hat.“ An der langen Wettkampfabstinenz von zehn Monaten vor dem ersten Saisonrennen vor zwei Wochen in Flieden? An den leichten muskulären Probleme im Hüftbeuger? Sicher ist: Reuther geht am 11. Juni in Hengelo (Niederlande) in einem international hochklassig besetzten Wettkampf an den Start. Schmidt: „Er muss jetzt liefern.“

Ebenfalls am Samstag war Sprinter Michael Pohl beim Meeting in Gladbeck am Start und lief die 100 Meter bei einem Gegenwind von 0,7 Metern pro Sekunde in 10,62 Sekunden. Keine wirklich überragende Zeit, aber laut Trainer David Corell hatte Pohl den Start „verschlafen“. Drei Zehntel schneller seien möglich. Etwas mehr als eine Woche zuvor hatte der schnellste WLV-Athlet bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Kassel über 100 (10,43) und 200 Meter (21,26) jeweils den zweiten Platz belegt.

 

Uwe Martin

 

Marc Pflungstadt  

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